Virtuelle Lichtblicke – Menschlichkeit trifft Innovation

Seit Anfang 2026 erprobt der Verein füruns – Zentrum für Zivilgesellschaft gemeinsam mit der Firma VitaBlick und dem Roten Kreuz – Landesverband OÖ den Einsatz von Virtual Reality (VR) in der Hospizarbeit. Ziel des Projekts ist es, schwerkranken und sterbenden Menschen neue Erlebnisräume zu eröffnen und ihnen besondere Momente von Teilhabe, Erinnerung und Abwechslung zu ermöglichen – unabhängig davon, ob sie ihre Einrichtung oder ihr Bett noch verlassen können.

Virtuelle Reisen schenken neue Erlebnisse

Gemeinsam mit den Hospizeinrichtungen und den dort freiwillig Engagierten werden VR-Brillen eingesetzt, um beispielsweise Reisen an bekannte Orte, Naturerlebnisse oder kulturelle Eindrücke virtuell erlebbar zu machen. Die Freiwilligen übernehmen dabei eine wichtige Rolle: Sie begleiten die Nutzer, unterstützen bei der Anwendung und schaffen Raum für Gespräche und persönliche Erinnerungen.

Die bisherigen Erfahrungen zeigen eine sehr positive Resonanz. Die virtuellen Reisen werden von den Teilnehmer:innen sehr interessiert und emotional angenommen. Gleichzeitig zeigt sich, dass kurze, individuell passende VR-Erlebnisse besonders gut funktionieren. Auch für die Freiwilligen eröffnet die Technologie neue Möglichkeiten der Begleitung und Begegnung.

Das Projekt läuft noch bis Ende 2026. Die gewonnenen Erfahrungen werden anschließend ausgewertet und sollen als Grundlage für die weitere Entwicklung und Verankerung von VR-Angeboten in der Hospizarbeit dienen.

„Unsere Erfahrungen aus der ersten Projektperiode zeigen, dass VR hier einen echten Mehrwert schafft und Teilhabe ermöglicht, wo physische Grenzen erreicht sind.“
Andrea Mayrwöger
Stv. Geschäftsführerin des Zentrums für Zivilgesellschaft – Verein füruns
„Innovative Ansätze wie jener von VitaBlick und dem Zentrum für Zivilgesellschaft – Verein füruns ermöglichen diese Reisen nun auch im mobilen und stationären Hospiz virtuell, wo physische Grenzen erreicht sind. Beide Ansätze schenken Menschen in schwierigen Lebenssituationen ein Stück Lebensqualität.“
Christian Dobler-Strehle
Bezirksgeschäftsleiter Rotes Kreuz Ried im Innkreis
„Digitalisierung und menschliche Nähe sind kein Widerspruch. Wir nutzen digitale Innovationen gezielt dort, wo sie Sinn stiften und eine unmittelbare Wirkung für die Betroffenen zeigen.“
Andrea Mayrwöger
Stv. Geschäftsführerin des Zentrums für Zivilgesellschaft – Verein füruns
Ein lächelnder Mann mit grauen Haaren und runder Brille sitzt in einem hellen Raum.
Robert Hartmann
Deine Ansprechperson für das VR-Projekt

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