Lehrgang Freiwilligenkoordination – Ein Blick auf Modul 2

24.11.2025
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Der Lehrgang Modul 2 am 17. und 18. November bot den Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in die Begleitung, Qualifizierung und Motivation von freiwillig Engagierten. Der erste Tag fand online statt und behandelte zentrale Themen wie Einsatz, Aufgaben und Beendigung von Engagement sowie zielgruppenspezifische Herausforderungen. Am zweiten Tag in Präsenz standen Anerkennungskultur und Kompetenzentwicklung im Mittelpunkt. Ergänzend erhielten die Teilnehmenden Informationen zu Unterstützungsangeboten durch freiwillig‑engagiert.at und konnten ihre eigenen Projektideen in Austauschrunden und Gruppenarbeiten weiterentwickeln.

Einsatz, Qualifizierung & Trennung von Freiwilligen

Der Online-Teil des Moduls unter Leitung von Isabel Beuchel behandelte zentrale Inhalte der Freiwilligenbegleitung: Einstieg in die freiwillige Tätigkeit, aktive Mitarbeit und Beendigung des Engagements. Für Freiwillige wurden Einsatzinformationen, Ausweise, Zeitaufzeichnungen sowie Aus- und Fortbildungsangebote vorgestellt. Außerdem wurden Gründe für einen Ausstieg und Gestaltungsmöglichkeiten für einen positiven Austritt vermittelt.

Zielgruppenspezifische Themen

Im Lehrgang wurden zwei Schwerpunkte behandelt: Inklusives Engagement mit Melanie Pichler vom Weltwegweiser, bei dem die Einbindung von Menschen mit Behinderungen im freiwilligen Engagement im Mittelpunkt stand, sowie Generationsübergreifendes Engagement mit Birgit Rauscher-König, das zeigte, wie unterschiedliche Generationen effektiv miteinander vernetzt und in Projekte eingebunden werden können.

Anerkennungskultur und Kompetenzentwicklung

Am zweiten Tag des Moduls wurde das Thema Anerkennungskultur und Kompetenzentwicklung unter der Leitung von Isabel Beuchel vom Diakoniewerk behandelt. Im Mittelpunkt standen grundlegende Fragestellungen: Wie können Freiwillige wertgeschätzt, ihre Kompetenzen erfasst und Entwicklungsmöglichkeiten geboten werden? Die Teilnehmenden erhielten praxisnahe Einblicke in vielfältige Formen der Anerkennung – von persönlicher Wertschätzung über institutionelle Auszeichnungen bis hin zu Fortbildungs- und Partizipationsangeboten. Ziel war es, eine wertschätzende Haltung gegenüber Engagierten sichtbar zu machen und Motivation sowie Engagement langfristig zu fördern.

Vorstellung freiwillig-engagiert

Magdalena Plöchl stellte den Teilnehmenden freiwillig‑engagiert vor. Als Servicestelle vernetzt freiwillig-engagiert Österreichs Freiwilligensektor und vermittelt Interessierte an passende Beratungsstellen.

Praxiswerkstatt

Am Nachmittag des Lehrgangs standen die nächsten Schritte der Projektarbeit im Fokus. Nach einer allgemeinen Runde mit Infos und Fragen arbeiteten die Teilnehmenden zunächst individuell an ihren nächsten Schritten. In der Kleingruppenarbeit tauschten sie sich über den Stand ihrer Projekte, Teilschritte, Zeit- und Umsetzungsplanung aus. Den Abschluss bildete eine Runde im Plenum, in der jede:r kurz den aktuellen Projektstatus präsentierte.


„Ich erlebe den Lehrgang als sehr unterstützend – besonders bei der Projektarbeit. Der persönliche Austausch in der Gruppe inspiriert mich jedes Mal aufs Neue.“

– Erika Schmidt, Teilnehmende

Der Lehrgang Freiwilligenkoordination wird veranstaltet vom Zentrum für Zivilgesellschaft, von der Caritas OÖ, dem Diakoniewerk und der Volkshilfe OÖ, in Kooperation mit der ARGE der Alten- und Pflegeheime OÖ und dem Samariterbund. Der Lehrgang wird gefördert vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz und ist mit dem Qualitätssiegel der oö. Erwachsenen- & Weiterbildungseinrichtungen ausgezeichnet.

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