Nachbericht: Grenzen setzen. Klar bleiben. Wirksam handeln
Am 10. Februar 2026 trafen sich engagierte Freiwillige im füruns Seminarraum zum Workshop „Grenzen setzen. Klar bleiben. Wirksam handeln.“ mit Günter Kienböck. Eine interessierte Gruppe aus unterschiedlichen Bereichen des freiwilligen Engagements nutzte den Abend, um das eigene Engagement zu reflektieren und neue Impulse im Umgang mit persönlichen Grenzen zu gewinnen.
Freiwillige Tätigkeit lebt von persönlichem Einsatz. Damit dieser langfristig und nachhaltig bleibt, braucht es klare Grenzen. Im Workshop wurde gemeinsam erarbeitet, wie eigene Grenzen erkannt, reflektiert und respektvoll kommuniziert werden können. In einer wertschätzenden und offenen Atmosphäre wurde anhand von Praxisbeispielen erprobt, wo die eigenen Grenzen liegen und wann diese Überschritten werden. Es wurden Erfahrungen ausgetauscht und konkrete Situationen sowie unterschiedliche Strategien besprochen.
Die strukturierte und zugleich praxisnahe Gestaltung durch Günter Kienböck sorgte für eine gelungene Balance zwischen theoretischem Input und aktiver Anwendung. Besonders deutlich wurde, wie wichtig ein klares Rollenverständnis sowie eine gute Abgrenzung sind und dass ehrliche Erklärungen helfen, ein „Nein“ für das Gegenüber nachvollziehbar zu machen.
Ein Fazit des Abends war, dass Abgrenzung nicht gleich Ablehnung bedeutet. Vielmehr geht es darum, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und Engagement und Selbstfürsorge bewusst in Balance zu halten. Eine Erkenntnis, die sich auch in anderen Lebensbereichen gut anwenden lässt.
Ein herzliches Dankeschön an Günter Kienböck für die professionelle Umsetzung und an alle Teilnehmer:innen für den offenen Austausch und das aktive Mitwirken!
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