No Hate Speech Week 2026: Gemeinsam gegen Hassrede und für eine starke Demokratie
Von 17. bis 19. Juni 2026 fand im Council of Europe (Europarat) in Straßburg die dritte Ausgabe der No Hate Speech Week statt. Die Veranstaltung brachte über 400 Vertreter:innen aus über 46 Nationen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Politik, öffentlichen Institutionen, Medien und der Technologiebranche zusammen, um aktuelle Herausforderungen im Umgang mit Hassrede zu diskutieren und gemäß dem Motto „Hack the Hate – Renew Democracy“ gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln. Auch eine Vertreterin des Zentrums für Zivilgesellschaft war vor Ort und nutzte die Gelegenheit zum Vernetzen, Lernen sowie für Austausch und Inspiration.
Austausch über Grenzen und Sektoren hinweg
Besonders wertvoll war der Austausch zwischen den unterschiedlichen Disziplinen. Expert:innen, Entwickler:innen, Vertreter:innen von NGOs, politische Entscheidungsträger:innen sowie junge Programmierer:innen aus ganz Europa brachten unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und nationale Ansätze in das Programm, die Workshops und Diskussionen ein. Dies ermöglichte einen vertieften Einblick in aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und erfolgreiche Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung von Hassrede.
Netzwerken als Grundlage für Zusammenarbeit
Die zahlreichen Workshops und Möglichkeiten zum Austausch schufen Raum für offene Gespräche und den Vergleich von Strategien aus unterschiedlichen Ländern und Organisationen. Dadurch entstanden neue Impulse für die eigene Arbeit sowie ein besseres Verständnis für die Bedeutung einer koordinierten europäischen Zusammenarbeit. Besonders deutlich wurde, dass wirksame Maßnahmen gegen Hassrede nur durch die enge Zusammenarbeit verschiedener gesellschaftlicher Akteur:innen entstehen können. Die No Hate Speech Week bot dafür den passenden Rahmen und zeigte, wie wertvoll dieser europäische Dialog für die Stärkung einer inklusiven und demokratischen Gesellschaft ist.
Zentrale Learnings für die Zukunft
Die No Hate Speech Week machte deutlich, dass Hassrede nicht isoliert betrachtet werden kann. Sie steht in engem Zusammenhang mit Desinformation, gesellschaftlicher Polarisierung und dem Rückgang demokratischer Beteiligung. Nachhaltige Lösungen erfordern deswegen auch einen ganzheitlichen Ansatz. Gleichzeitig wurde sichtbar, wie wichtig Bildungsangebote, Inklusion sowie zivilgesellschaftliches Engagement für die Prävention von Hassrede und die Stärkung demokratischer Teilhabe sind.
„Finde the values we share!“
„Reclaim the collective we!“
„The defense against hate is couriosity!“
„Interoleranz für Intoleranz!“
„Art brings solutions through the discussion it generates!“
„Don´t treat all negative comments the same!“
„Debunk and prebunk!“
„Technology is a tool, not a solution!“
„Do not talk about something in the negative, to discredit it.“
„When you negate a frame, you activate it. When you activate it, you strengthen it.“
„Countering hate is about creating, not reacting!“
„Narratives rely on stereotypes and prejudices. Stereotypes und prejudices are reinforced by narratives.“
„Don´t reward intimidation with extra attention!“
„No one suceeds alone. Hate thrives in isolation. We need cooperation!“
„Democracy is a lifelong committment!“
„It´s harder to hate in person!“