Storytime! Gestalten von Fotos und Videos mit dem Handy
Wie lassen sich mit einfachen Mitteln ansprechende Fotos und Videos erstellen?
Dieser Frage gingen neun motivierte Teilnehmer:innen beim Workshop „Storytime! Gestalten von Fotos und Videos mit dem Handy“ gemeinsam mit Mediengestalter und Mitarbeiter des Zentrums für Zivilgesellschaft Sebastian Mayer nach.
Zum Einstieg erwartete die Teilnehmenden eine besondere Aufgabe: Jede Person erhielt eine kleine Badeente als „Versuchskaninchen“. Diese sollte dabei helfen, Hemmungen abzubauen und den Fokus ganz auf das Ausprobieren zu legen – ohne sich gegenseitig fotografieren zu müssen. Gleichzeitig eigneten sich die Objekte ideal, um die erlernten Inhalte direkt praktisch umzusetzen.
Nach einer kurzen Vorstellrunde startete der Workshop direkt in die Grundlagen der Bildgestaltung. Anhand einfacher und alltagstauglicher Ansätze wurde gezeigt, wie Perspektive, Licht, Bildaufbau und Hintergrund gezielt eingesetzt werden können, um Motive wirkungsvoll in Szene zu setzen. Dabei stand nicht die Technik im Vordergrund, sondern das bewusste Wahrnehmen und Ausprobieren – ein Zugang, der den Teilnehmenden einen guten Einstieg ermöglichte.
Im weiteren Verlauf beschäftigte sich die Gruppe mit der Fotografie und Videografie mit dem Smartphone. Gemeinsam wurde erarbeitet, worauf es bei Aufnahmen mit dem Handy ankommt und wie vorhandene Möglichkeiten optimal genutzt werden können. Ergänzend wurden hilfreiche Tools und Apps vorgestellt, die bei der Umsetzung unterstützen können.
Ein besonderer Fokus lag auf dem Thema Storytelling. Dabei wurde deutlich, dass gute Fotos und Videos mehr sind als reine Momentaufnahmen: Sie erzählen Geschichten, transportieren Emotionen und schaffen Verbindung. Die Teilnehmenden entwickelten eigene kleine Szenen rund um ihre Objekte und konnten so direkt erleben, wie aus einfachen Ideen wirkungsvolle Inhalte entstehen.
Die drei Stunden vergingen wie im Flug und machten deutlich, wie viel Potenzial in einfachen Mitteln und einem praxisorientierten Zugang steckt. Viele der Teilnehmenden nahmen nicht nur konkrete Tipps mit, sondern auch neue Motivation, Fotos und Videos künftig bewusster und kreativer in ihrer Arbeit einzusetzen.